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Ein Tag in der Medina von Marrakesch: Route und praktische Tipps

Autorenbild: Laurent PONTEGNIER
Laurent PONTEGNIER
vor 7 Stunden
2 Min. Lesezeit

Ein Labyrinth aus Gassen, farbenfrohe Souks, Paläste und versteckte Gärten: Die Medina von Marrakesch kann auf den ersten Blick einschüchternd wirken. Hier ist eine einfache Route, um sie an einem Tag zu entdecken, mit einigen Tipps für einen entspannten Besuch.

Vormittag: Koutoubia und Souks

Beginnen Sie bei der Koutoubia-Moschee, deren Minarett das große Wahrzeichen der Stadt ist. Ihre Gärten sind am frühen Morgen, vor dem Ansturm, besonders angenehm. Das Innere der Moschee ist Muslimen vorbehalten, doch schon von außen lässt sich ihre Architektur bewundern.

Überqueren Sie anschließend den Platz Jemaa el-Fna, der um diese Zeit noch ruhig ist, und tauchen Sie in die Souks ein. Jede Gasse hat ihre Spezialität: Gewürze, Leder, Babuschen, Teppiche, Laternen aus ziseliertem Metall. Lassen Sie sich treiben, so entdecken Sie die interessantesten Läden.

Später Vormittag: die Medersa Ben Youssef

Nördlich der Souks liegt diese ehemalige Koranschule, eines der schönsten Bauwerke der Stadt: ein Innenhof aus Marmor, Zellige-Fliesen, Zedernholz und geschnitzter Stuck. Ein ruhiger Ort, ideal zum Durchatmen nach dem Trubel der Souks.

Mittagessen: eine Dachterrasse mit Aussicht

Viele Restaurants in der Medina haben Dachterrassen. Die perfekte Gelegenheit, eine Tajine oder eine Pastilla mit Blick über die Dächer der Stadt zu probieren.

Nachmittag: Paläste und Gärten

Gehen Sie in den Süden der Medina und besichtigen Sie den Bahia-Palast mit seinen blühenden Innenhöfen und bemalten Decken. Wenn die Zeit reicht, sind auch die nahegelegenen Saadiergräber einen Besuch wert.

Wer lieber ins Grüne möchte, nimmt ein Taxi zum Jardin Majorelle im Stadtteil Gueliz, außerhalb der Medina. Buchen Sie Ihr Ticket am besten online, die Warteschlange kann lang sein.

Abend: Jemaa el-Fna erwacht

Am späten Nachmittag verwandelt sich der Platz vollkommen: Essensstände, Musiker, Geschichtenerzähler und Orangensaftverkäufer. Setzen Sie sich auf eine Caféterrasse mit Blick auf den Platz und genießen Sie das Schauspiel bei Sonnenuntergang.

Unsere Tipps für einen entspannten Besuch

  • Handeln Sie mit guter Laune: Es ist eine Tradition, keine Prüfung.

  • Lehnen Sie selbsternannte „Führer“, die Ihnen den Weg zeigen wollen, höflich ab; eine Offline-Karten-App genügt.

  • Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie Menschen fotografieren, besonders die Künstler auf dem Platz.

  • Bitten Sie in den Petit Taxis darum, das Taxameter einzuschalten, oder vereinbaren Sie den Preis vor der Fahrt.

  • Tragen Sie bequeme Schuhe: Man läuft viel, und die Gassen sind teilweise uneben.

  • Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, wird geschätzt, besonders an religiösen Stätten.

Von der Villa Imrine aus

Die Medina ist von der Villa aus ein einfacher Tagesausflug. Am Abend erwartet Sie die Ruhe der Villa Imrine mit ihrem Pool. Milouda, unsere Köchin, und Abdel, unser Hausmeister, kümmern sich um Ihren Aufenthalt: die inklusiven Leistungen entdecken.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit braucht man für die Medina von Marrakesch?

Ein Tag reicht für das Wichtigste: Koutoubia, Souks, Medersa Ben Youssef, Bahia-Palast und der Platz Jemaa el-Fna. Wer es ruhiger angehen möchte, plant einen zweiten Tag ein.

Braucht man einen Führer für die Medina?

Nicht unbedingt: Eine Offline-Karten-App reicht zur Orientierung. Lehnen Sie selbsternannte Führer, die Sie auf der Straße ansprechen, höflich ab.

Liegt der Jardin Majorelle in der Medina?

Nein, er liegt im Stadtteil Gueliz, außerhalb der Medina. Am einfachsten fahren Sie mit dem Taxi hin und buchen Ihr Ticket vorab online.

 
 
 

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